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17.12.18, 18:04 Uhr (GMT)

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Ölpreis steigt nach Bestandsabbau an – aber wie lange?

Die Zeichen standen auf ein weiteres Absinken Ölpreise, nachdem die OPEC am Donnerstag einen Preisrückgang bei den eigenen Sorten gemeldet hatte – bis die US-Lagerdaten veröffentlicht wurden und eine Gegenbewegung einsetzte.

Noch am Donnerstag verkündete das OPEC-Sekretariat in Wien einen Rückgang des Korbpreises um 32 Cent auf aktuell 62,50 US-Dollar für ein Fass, das mit den wichtigsten OPEC-Sorten zusammengestellt wurde. Kurz darauf wurden jedoch die aktuellen Bestände der US-Rohöllager bekannt und trieben die Ölpreise an: Mit 66,50 US-Dollar je Barrel Brent und 63,05 US-Dollar je Barrel WTI wurden die OPEC-Preise bei Weitem übertroffen. Was war geschehen? Im Gegensatz zur Prognose der Analysten, die zuvor einen Ausbau der Bestände um 2,4 Millionen Barrel erwartet hatten, waren diese auf 420,5 Millionen Barrel geschrumpft – das Minus betrug demnach rund 1,6 Millionen Barrel. Daraus lässt sich ableiten, dass die US-Ölproduktion nicht weiter ausgebaut werden konnte – allerdings bewegt sie sich ohnehin auf einer Rekordhöhe.

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