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19.11.18, 13:25 Uhr (GMT)

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Ölpreise uneinheitlich

Die Ölpreise zeigten sich im gestrigen Handel uneinheitlich. WTI-Rohöl zeigte sich schwächer, belastet vom starken Anstieg der Rohölbestände in den USA. Brent-Rohöl verzeichnet einen Risikoaufschlag.
Die Ölpreise sind im dritten Quartal massiv gesunken, haben die Produzenten aber kaum veranlasst, die Förderung zu reduzieren. Vielmehr haben Länder wie Saudi Arabien die Produktion ausgeweitet, um ihre Marktanteile zu schützen. Mit dem Rückgang der Preise ging aber auch ein Anstieg der Nachfrage einher. Wie die Joint Oil Data Initiative mitteilte, ist die Nachfrage im ersten Halbjahr 2015 deutlich gestiegen. Einer Umfrage zufolge, an der 75 bis 80 Prozent der globalen Ölverbraucher teilgenommen haben, wurden im ersten Halbjahr 71,4 Mio. Barrel Rohöl pro Tag verbraucht, 69,1 Mio. Barrel/Tag waren es vor einem Jahr. Damit stieg die Nachfrage um 3,3 Prozent, wobei rund die Hälfte des Wachstums auf China zurückgeführt wird. Ebenfalls stark wuchs die Nachfrage in den USA und Südkorea. Die Daten der JODI sind umstritten, da die Qualität nicht gesichert werden kann. Dennoch zeigen die Zahlen einen wachsenden Markt.

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