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Ölpreis: Problematisches Contango

Der Ölpreis hat sich seit Mitte 2014 nicht nur extrem verbilligt, sondern die Terminkurve extrem „verzogen“.

 So kostet bei WTI der Future mit Fälligkeit April 2016 aktuell 19,5 Prozent mehr als der nächstfällige Kontrakt. Bei der Nordseemarke Brent fällt die Prämie mit 11 Prozent nicht ganz so üppig aus. Diese als „Contango“ bezeichnete Situation bereitet Spekulanten, die auf eine Erholung setzen möchten, erhebliche Probleme. Um bei einem Anlagehorizont von einem Jahr via Future Gewinne zu erzielen, müsste WTI bis dahin um mehr als 19,5 Prozent und Brent um über 11 Prozent zulegen, um in die Gewinnzone zu gelangen. Bei ETFs, denen Öl-Futures zu Grunde liegen, dürfte das Erzielen von Gewinnen contango-bedingt ebenfalls schwierig werden. Dort machen sich nämlich Monat für Monat Rollverluste negativ in der Performance bemerkbar. Einmal pro Monat muss nämlich hier der auslaufende Kontrakt in den teureren Future mit längerer Laufzeit getauscht werden.

Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,09 auf 50,85 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,26 auf 60,74 Dollar anzog.

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