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Rohstoffnews - Agrarrohstoffe

Agrarsektor: Fast nur Verlierer

Von Knappheit kann nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank bei Agrarrohstoffen keine Rede sein. den vollständigen Artikel lesen

Sojabohnen setzen Korrektur fort, Weizen fest

Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich am Donnerstag einmal mehr uneinheitlich. Die Sojabohnen fielen den sechsten Handelstag in Folge. Weizen und Mais stabilisieren sich. den vollständigen Artikel lesen

Agrarrohstoffe

...sind von hoher Heterogenität geprägt, wodurch eine generelle Charakterisierung des Agrarsektors schwer fällt. Die einzelnenRohstoffe des Agrarbereich weisen viele spezifische Charakteristika auf. Dies zeigt sich auch darin, dass oftmals eine weitere unterteilung vorgenommen wird. Hierbei wird zwischen "Grains" (Getreiden), "Softs" und "Livestock" (Vieh) unterschieden.

Generell kann man jedoch sagen, dass Agrarrohstoffe von regelmäßigen und saisonalen Produktionszyklen gekennzeichnet sind. Zudem spielt der Wettereinfluss eine entscheidende Rolle auf Output und Qualität. Entscheidendes Abgrenzungsmerkmal zu Rohstoffen der weiteren Sektoren ist jedoch die Reproduzierbarkeit innerhalb des Agrarsektors. Während andere Rohstoffe begrenzt und endlich sind, können Agrarprodukte beliebig vermehrt werden. Hierbei stellt lediglich die zur Verfügung stehende Anbaufläche eine Limitation dar. Um diese auszuweiten sind Kosten aufzuwenden und es werden zeitliche Verzögerungen hervorgerufen. Agrarrohstoffe konkurrieren also über einen durch den Preis geleiteten Marktmechanismus um potenzielle Anbauflächen.

Ein weiteres Merkmal im Agrarsektor ist die hohe Substituierbarkeit untereinander. So sind vor allem die Getreide durch Austauschbarkeitgeprägt, da diese generell als Futter- und Nahrungsmittel Einsatz finden.

Seit einiger eit finden Agrarprodukte auch vermehrt Verwendung als Bioethanol und stehen somit auch in einer gewissen Verbindung zu den fossilen Energierohstoffen.