| Rohstoff | Datum, Uhrzeit | aktueller Preis | Preis Vortag | +/-* | %* | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aluminium | ![]() |
18.05.2012 09:11:49 | 1979 USD | 2070 | -91 | -4.6 |
| Blei | ![]() |
18.05.2012 09:08:19 | 1969 USD | 1942 | 27 | 1.37 |
| Kupfer LME | ![]() |
18.05.2012 09:09:10 | 7648 USD | 7664 | -16 | -0.21 |
| Nickel | ![]() |
18.05.2012 09:10:36 | 16680 USD | 17152 | -472 | -2.83 |
| Zink | ![]() |
18.05.2012 09:08:14 | 1898 USD | 1904 | -6 | -0.32 |
...haben die Besonderheit, dass sie in ihrer im Wirtschaftsprozess eingesetzten Endform nicht in der Natur vorzufinden sind. Industriemetalle durchlaufen vor ihrer Verwendung im Produktionszyklus immer einen zweistufigen Prozess aus Abbau und Aufbereitung.
Ähnlich wie die Energierohstoffe sind Industriemetalle angebotsseitig in hohem Maße vom Niveau der Weltwirtschaft abhängig. Insbesondere das rasante Wachstum der Schwellenländer mit zunehmenden Bau- und Infrastrukturprojekten trägt hierzu bei. Eine Vorreiterrolle nimmt in diesem Zusammenhang China ein. Das Land stellt für zahlreiche Metalle bereits heute den größten Nachfrager dar und zeigt auch weiterhin hohe Wachstumsraten.
Auf der Angebotsseite sind Industriemetalle durch lange Produktionszyklen gekennzeichnet, wodurch sich Anpassungen an veränderte Marktbedingungen durch langsam fortschreitende Angebotsausweitungen darstellen. Aktuell gewinnt hierbei jedoch das Recycling als Alternative zum Abbau zunehmend an Bedeutung. Ein Prozess der sich in Zukunft weiter verstärken wird.
Die Aufbereitung der abgebauten Rohstoffe zu in der Produktion eingesetzten Industriemetallen ist zudem von hohem Energieeinsatz geprägt, wodurch Energiepreise einen indirekten Einfluss auf das Preisniveau des Industriemetallsekors ausüben. Aluminium ist hierbei der Vertreter, welcher zur Herstellung den höchsten Energieaufwand bedarf.