Aktueller Goldkurs

27.06.17, 21:12 Uhr (GMT)

1.108 Euro | 1.250 USD

Gold Zertifikate

Mit Zertifikaten lässt sich an der Entwicklung eines Basiswertes partizipieren. Bei diesem sogenannten Underlying kann es sich zum einen direkt um den Goldkurs handeln, oder auch um einzelne Goldminenaktien oder auch diverse Indizes.

Goldzertifikate bieten gerade für Privatanleger viele Vorteile, da hier schon geringe Summen direkt in Gold angelegt werden können. Ohne sich um die Lagerung Gedanken machen zu müssen. Zudem lassen sich Goldzertifikate einfach über die Börse, etwa in Stuttgart oder Frankfurt, handeln.

Open-End-Zertifkat

Man unterscheidet verschiedene Formen von Zertifikaten. Am einfachsten ist das Open-End-Zertifkat zu verstehen: Hier wird einfach die Wertentwicklung des Basiswerts ohne Enddatum abgebildet.

Knock-Out-Zertifikate

Knock-Out-Zertifikate sind nur etwas für Zocker: Denn falls der Basiswert unter eine bestimmte Schwelle fällt, wird das Zertifikat wertlos. Dafür hebelt der Anleger seine Gewinne, da er nur einen Bruchteil für das Zertifikat gezahlt hat.

Bonuszertifikate

Eine weitere Form stellt das Bonuszertifikat dar: Der Anleger erhält hier am Ende der Laufzeit den Nominalbetrag plus einen Bonus zurück, falls der Kurs nicht unter eine festgelegte Schwelle fällt. Denn dann partizipiert das Zertifikat 1:1 an der Kursentwicklung des Basiswerts.

Sicherheit: Das Emittentenrisiko

Bei Goldzertifikaten existiert ein sogenanntes Emittentenrisiko. Denn im Falle einer Insolvenz werden Zertifikate als Inhaberschuldverschreibungen nachrangig bedient. Bei großen, “systemrelevanten” Banken ist dieses Risiko jedoch als gering einzustufen.

Währungsschwankungen: Absicherung mit Quanto-Zertifikaten

Da Gold ja bekanntlich in US-Dollar die Zertifikate aber in Euro gehandelt werden, existiert grundsätzlich ein Währungsrisiko. Es gibt jedoch einige Goldzertifikate, die gegen Währungsschwankungen abgesichert sind. Diese tragen häufig den Namenszusatz “Quanto”. Für die Finanzierung der Währungsabsicherung fallen allerdings zusätzliche Kosten an, so dass währungsgesicherte Zertifikate meist eine höhere Gebührenstruktur aufweisen.