Aktueller Goldkurs

17.11.17, 18:03 Uhr (GMT)

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Gold physisch handeln

Goldzertifikate sind zwar schön und gut, aber letzten Endes nur Papier. Wer sein Vermögen wirklich sicher in Gold anlegen möchte, der sollte dies physisch tun. Dazu gehört zum Beispiel der Kauf von Anlagemünzen und -barren mit einem hohen Goldgehalt. Um das gekaufte Gold sicher aufzubewahren, sollte man sich dann aber schon einen Tresor zulegen – oder sein Gold gleich bei einem Sicherheitsunternehmen hinterlegen.

Einen großen Vorteil bietet der physische Handel mit Gold, unter bestimmten Umständen werden keine Steuern fällig. Etwa wenn es sich um Goldbarren mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 handelt. Auch Goldanlagemünzen können meist steuerfrei erworben werden. Doch Vorsicht, wenn das Gold innerhalb von 12 Monaten wieder verkauft wird dies als Spekulationsgewinn angesehen, der unter die Einkommensteuer fällt und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz belegt wird.

Goldbarren

Goldbarren gibt es in vielen verschiedenen Gewichtsklassen: Von ein Gramm bis zu Großbarren mit mehreren Kilogramm ist alles möglich. Generell gilt hier: Je größer der Barren, desto geringer ist der Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis. Anleger sollten sich also eine recht große Stückelung passend zum Budget aussuchen.

Goldmünzen

Bei den Goldmünzen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Anlagemünzen und numismatischen Münzen. Erstere werden wegen des Goldgehalts gekauft, haben aber auch einen geprägten Nennwert und sind damit offizielle Zahlungsmittel. Trotzdem sollte man damit nicht Einkaufen gehen, denn der Nennwert liegt meist deutlich unter dem wahren Wert, der sich aus dem Goldgehalt ergibt.

Tresorgold

Wer sich nicht selbst um die physische Lagerung von Gold kümmern möchte, für den gibt es diverse Angebote von Sicherheitsunternehmen. Diese Lagern das Gold in zentralen Lagerhäusern und sind selbstverständlich versichert. Das Gold kann dann schnell wieder verkauft oder auf Wunsch auch ausgeliefert werden.