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15.10.18, 21:29 Uhr (GMT)

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Zentralbanken hauchen Rohstoffen neues Leben ein

„Rohstoffe standen die zweite Woche in Folge unter Druck. Gründe dafür waren Wachstumssorgen aus China, ein stärkerer US-Dollar und ein Überangebot bei  Schlüsselrohstoffen wie Öl und Aluminium”, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Dennoch hätten die überraschend gemäßigten Signale der Europäischen Zentralbank und die Aussicht auf weitere Stimuli den Markt zusätzlich belebt. „Dies hat die getrübte Marktstimmung etwas aufgehellt, nicht zuletzt bei Edelmetallen“, sagt Ole Hansen. Während zusätzliche quantitative Maßnahmen der EZB für den Dezember wahrscheinlicher würden, könnte dies in Kombination mit chinesischen Zinssenkungen auch in anderen Ländern wie Japan und Norwegen zu weiteren Geldspritzen der Zentralbanken führen. In Verbindung mit einem stärkeren Dollar würden diese Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit für eine aggressive Zinsanhebung der US-Notenbank stark reduzierkimen. „Dies könnte letztlich wachstumsabhängige Rohstoffe antreiben und kurzfristig sogar Edelmetallen einen Schub geben”, sagt Hansen.

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