Aktueller Goldkurs

26.05.17, 23:00 Uhr (GMT)

1.132 Euro | 1.267 USD

Goldpreis noch unentschieden – wann geht es weiter bergauf?

Das Edelmetall legte in der letzten Woche ein kräftiges Auf und Ab hin: Zwischen 1.335 und 1.358 US-Dollar für die Feinunze pendelte der Preis, zuletzt zeigt die Kurve wieder nach oben. Die Prognosen gehen auseinander, es mehren sich allerdings die Stimmen, dass diese Seitwärtsphase zum Einkauf genutzt werden sollte.

Voraussetzungen für dynamische Aufwärtsbewegung gegeben

Auch wenn einige Chart-Analysten ein sich formierendes Hoch im Goldpreis und damit die Vorboten für einen Trendwechsel sehen, spricht die aktuelle Situation doch eine andere Sprache. Seit Anfang des Jahres ist nun eine Hausse zu verzeichnen, deren Ursachen nach wie vor wirken: die extrem lockere Geldpolitik der großen Notenbanken, die bislang ausgebliebene US-amerikanische Zinswende und die geopolitischen Risiken, die in letzter Zeit wieder zugenommen haben. Warum sollte sich also am Aufwärtstrend im Goldpreis etwas Grundlegendes ändern?

Das Investment in physischem Gold oder als Alternative Gold-ETFs wird zunehmend zur Diversifikation genutzt, Risiken in den Vermögen können so optimal abgesichert werden. Angesichts der aktuellen Situation auf den Finanzmärkten und in der Geopolitik ist keinerlei Entspannung oder konstruktives Agieren festzustellen, was insgesamt für die Edelmetalle und allen voran Gold spricht. Auch die regelmäßigen Rücksetzer sind vollkommen normal und sollten daher zum Nachkauf genutzt werden.

Wichtige Signale in den Charts beachten

In den letzten Tagen erwies sich eine Widerstandszone zwischen 1.355 und 1.358 US-Dollar als zu stark für den Goldpreis, konnte aber den generellen Trend nicht nachhaltig beeinträchtigen. Im Gegenteil, die Möglichkeit eines neuen Ausbruchversuchs ist durchaus vorhanden. Sollten die 1.360 US-Dollar je Feinunze gerissen werden, steht einem weiteren Anstieg auf 1.375 und in der Folge bis 1.400 US-Dollar für die Feinunze nicht viel im Wege. Im Gegenzug sollte der Goldpreis nicht unter 1.340 US-Dollar für die Feinunze fallen, um keine erneute Verkaufsbewegung auszulösen.

Schwacher Dollar – steigende Rohstoffpreise

Ein Blick auf die aktuellen Börsennachrichten zeigt weitere Faktoren auf, die für einen steigenden Goldpreis sprechen: Der US-Dollar musste gegenüber der Gemeinschaftswährung nachgeben. Gleichzeitig haben sich die Ölpreise und Industriemetalle deutlich erholt. Es bleibt nun abzuwarten, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Kluge Anleger beobachten die Märkte und stellen sich angesichts der neuen Höchstmarken, die die großen Aktien-Indizes aufgestellt haben, gut diversifiziert auf. Nicht zuletzt die große Wette von George Soros gegen die Wallstreet eröffnet eine spannende Phase, auf die Sie gut vorbereitet sein sollten. Mit einem stabilen Goldanteil im Portfolio profitieren Sie gleich doppelt: einerseits von der Sicherheit, andererseits vom langfristigen Anstieg beim Goldpreis.