Eine Reihe von kollektiven Anlageinstrumenten hat sich auf die Investition in Aktien von Goldminengesellschaften spezialisiert. Der Begriff "kollektive Anlageinstrumente" bezeichnet in diesem Kontext unter anderem auch offene Fonds, offene Investmentgesellschaften (OEICs), geschlossene Fonds, Anlagefonds, und ähnliche Strukturen. Diese Art Fonds gibt es in diversen Formen und zahlreichen Ländern. Da sie als regulierte Finanzprodukte gelten, ist es an dieser Stelle nicht möglich, Einzelheiten zu einzelnen Fonds zu erläutern.
Die Fonds weisen unterschiedliche Strukturen auf: einige investieren ausschließlich in Aktien von Goldminen, andere in Minen, die kein Gold, sondern andere Rohstoffe fördern, wiederum andere in Futures-Kontrakte und Bergbauaktien und weitere teils in Minenaktien und teils in die zugrunde liegenden Metalle.
Die Investition in eine Goldminenaktie sollte keinesfalls mit einer direkten Investition in Gold gleichgesetzt werden, da zwischen beiden signifikante Unterschiede bestehen. Das Wachstumspotenzial der Aktie einer Goldminengesellschaft hängt von den Marktprognosen für die Entwicklung des Goldpreises, den Förderkosten, der Wahrscheinlichkeit, mehr Goldvorkommen zu erschließen, und zahlreichen anderen Faktoren ab. In gewisser Hinsicht basiert der Erfolg der Investition daher auf der zukünftigen Rendite und dem Wachstumspotenzial der Gesellschaft.
Die meisten Goldminenaktien sind in der Regel volatiler als der
Goldpreis. Obwohl sie denselben Risikofaktoren unterliegen, die
Einfluss auf die Kurse vieler anderer Aktien haben, sind die
Minenindustrie im Allgemeinen und einzelne Minengesellschaften im
Besonderen zusätzlichen Risiken konfrontiert.
Bitte lassen Sie sich im Hinblick auf diesen Sektor von Ihrem Finanzberater oder Börsenmakler beraten.