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Gold – keine Angst vor dem IWF


Die IWF-Goldverkäufe schrecken den Markt nicht. Doch Korrekturpotenzial ist vorhanden.

Als am 18. Februar der Internationale Währungsfonds (IWF) den Verkauf von 191 Tonnen Gold aus seinen Reserven ankündigte, hielt sich die Reaktion am Edelmetallmarkt in Grenzen. Zwar ging es zuerst etwas nach unten, doch am nächsten Tag zog der Goldpreis wieder kräftiger an. Eine Reaktion, die zu erwarten war, denn die Goldverkäufe durch den IWF sind seit langem bekannt. Schon in den letzten Monaten hat der Währungsfonds 200 Tonnen des Edelmetalls an Indien und zwei Tonnen an Mauritius veräußert. Unterm Strich sollen es 403 Tonnen werden, aus dessen Verkaufserlös der IWF seine Finanzen stärken und hilfsbedürftigen Ländern unter die Armee greifen will.

Die selbstbewusste Reaktion des Marktes speist sich auch aus der Hoffnung, dass man für die 191 Tonnen schnell Käufer finden wird. Vor allem die Notenbanken aus Asien, speziell die chinesische, sollen großes Interesse haben. Schließen sitzen sie auf riesigen Währungsreserven, die nun krisenfest, und vor allem unabhängig vom US-Dollar, investiert werden sollen. Allein für die Chinesen sind die 191 Tonnen nicht mehr als ein „Appetithäppchen“, wenn man bedenkt, dass Peking auf Währungsreserven von über zwei Billionen US-Dollar sitzt.

Und dennoch, einige Rohstoff experten mahnen zur „temporären“ Vorsicht. Denn neben dem IWF gibt es noch andere potenzielle Gefahrenquellen für den Goldpreis, wie etwa der US-Dollar, der in den letzten Wochen stärker aufwerten konnte.

 

Quelle: RBS

 

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