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Rating

Um die Bonität (also die Zahlungsfähigkeit) eines Geschäftspartners, Kunden oder Gläubigers festzustellen, fehlen den meisten Unternehmen und Kreditgebern Zeit und Sachkenntnis. Hier können so genannte Rating-Agenturen helfen. Die Bewertungen erfolgen aufgrund der Beurteilungen des Unternehmens, der Branche und auch des Länderrisikos.

Nach einheitlichen Kriterien beurteilen sie Schuldner und deren Schuldverschreibungen auf Bonität und fassen das Ergebnis in einem Rating zusammen. Die Benotung reicht von ausgezeichneter Qualität bis zur Einstufung als hoffnungsloser Fall.

Neben Anleihen von Staaten, Banken und Industrieunternehmen vergeben die Agenturen auch Ratings für Geldmarktpapiere und seit einigen Jahren auch für Investmentfonds. Das Rating zählt bei der Wertpapieranalyse zu den entscheidenden Investmentkriterien.

Die Kreditfinanzierung für mittelständische Unternehmen wird sich zukünftig stark verändern, denn Firmen, die von ihren Kreditinstituten mittels Fremdkapital finanziert werden, müssen aller Voraussicht nach ab dem Jahr 2005 ein so genanntes Rating vorlegen.

Bekannte Rating-Agenturen sind Standard & Poor´s und Moody´s Investors Service. Diese treffen über standartisierte Risiko- und Kreditwürdigkeitsbeurteilungen eine Aussage über die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers. Diese liegen zwischen AAA (bestens) und D (Zahlungen wurden eingestellt).