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15.12.17, 23:00 Uhr (GMT)

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Januar-Indikator mit bearisher Vorgabe; Euro-Schwäche schadet Krisenländern

Gestern setzte sich die Ende Dezember begonnene Abwärtsbewegung massiv fort und erfasste mit Ausnahme der festlandchinesischen Indizes alle Aktienmärkte. Chinesische Aktien bewegen sich derzeit losgekoppelt vom Rest der Welt. Für Unruhe sorgte ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion und die Wiederaufnahme des Ölpreisverfalls. Die europäischen Indizes waren besonders stark betroffen. Der DAX verlor bis Handelsende -2,98% auf 9.473 Zähler und die europäischen bzw. südeuropäischen Aktien gaben besonders stark nach wie der Verlust im Euro Stoxx 50 von -3,70% belegt (siehe Marktkommentar). In den USA verlor der Dow Jones -1,86% auf 17.501 Zähler und der S&P 500 gab um -1,83% auf 2.020 Punkte nach. Mit Abstand größte Verlierer waren Energieaktien, die nach einer Erholungsphase im Dezember Gefahr laufen ihre Abwärtsbewegung fortzusetzen. Ein Blick auf die Börsenstatistik verheißt nichts Gutes. Die ersten beiden Handelstage im Januar können Aufschluß über die mögliche Jahresentwicklung im Dow Jones geben. Enden diese im Plus, steigt der mit einer 75%igen Wahrscheinlichkeit bis Jahresende an. Im Durchschnitt liegt ein Zuwachs von 10,9% vor. Ein Minusvorzeichen ergibt nur noch eine 51% Wahrscheinlichkeit für Gewinne bis Jahresende und der Durchschnittszuwachs liegt bei 2,8%. Die Datenreihe beginnt 1896. Somit haben sich die Aussichten 2015 – zumindest statistisch – etwas eingetrübt.

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